Die schon vom ersten Larvenstadium an stark behaarten Raupen bilden nach der zweiten Häutung besondere Haare aus, an denen sich kleine Widerhaken befinden, die das Nesselgift Thaumetoporin enthalten. Eigentlich sollen die Härchen die Raupen gegen Fressfeinde schützen. Kommt man mit diesen Haaren in Berührung, kann es bereits nach wenigen Stunden zu allergischen Reaktionen kommen.
Zu den Symptomen gehören lokale Hautausschläge in Form von punktuellen Hautrötungen, leichten Schwellungen, starkem Juckreiz und Brennen. Mitunter bilden sich Quaddeln. Neben Hautreaktionen können sich auch Atemwegsreizungen, Schwindelgefühl, Fieber, ein allgemeines Krankheitsgefühl oder eine Bindehautentzündung einstellen. Die Reizungen der Atemwege ähneln einer Erkältung. Sie können in schweren Fällen auch zu einer Bronchitis oder zu Asthma führen. Erst nach zwei bis drei Wochen - manchmal aber auch erst später - klingen die Beschwerden wieder ab. Sehr selten kommt es bei überempfindlichen Personen zu einem allergischen Schock. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Weisen Sie beim Arztbesuch auf den Kontakt mit den Raupen hin.
Für den Menschen eine Bedrohung: die langen Haare
Gefährdungszeitraum der Eichenprozessions-spinner-Raupe akute Gefahr herrscht insbesondere von Ende Mai bis in den September hinein. Die giftigen Haare der Eichenprozessions-pinner brechen leicht und können durch Luftströmungen auch über weite Strecken getragen werden. An den in den Nestern verbleibenden Larvenhäuten bleiben die Brennhaare ebenfalls zurück. Auch alte Gespinstnester an Bäumen und auf dem Boden bleiben eine Gefahrenquelle. Die Härchen sind für Mensch und Tier etwa ein Jahr lang gefährlich Personen, die sich im Wald aufhalten.
Die schon vom ersten Larvenstadium an stark behaarten Raupen bilden nach der zweiten Häutung besondere Haare aus, an denen sich kleine Widerhaken befinden, die das Nesselgift Thaumetoporin enthalten. Eigentlichsollen die Härchen die Raupen gegen Fressfeinde schützen. Kommt man mit diesen Haaren in Berührung, kann es bereits nach wenigen Stunden zu allergischen Reaktionen kommen. Zu den Symptomen gehören lokale Hautausschläge in Form von punktuellen Hautrötungen, leichten Schwellungen, starkem Juckreiz und Brennen. Mitunter bilden sich Quaddeln.
Neben Hautreaktionen können sich auch Atemwegsreizungen, Schwindelgefühl, Fieber, ein allgemeines Krankheitsgefühl oder eine Bindehautentzündung einstellen. Die Reizungen der Atemwege ähneln einer Erkältung. Sie können in schweren Fällen auch zu einer Bronchitis oder zu Asthma führen. Erst nach zwei bis drei Wochen- manchmal aber auch erst später - klingen die Beschwerden wieder ab. Sehr selten kommt es bei überempfindlichen Personen zu einem allergischen Schock.
Die schon vom ersten Larvenstadium an stark behaarten Raupen bilden nach der zweiten Häutung besondere Haare aus, an denen sich kleine Widerhaken befinden, die das Nesselgift Thaumetoporin enthalten. Eigentlichsollen die Härchen die Raupen gegen Fressfeinde schützen. Kommt man mit diesen Haaren in Berührung, kann es bereits nach wenigen Stunden zu allergischen Reaktionen kommen. Zu den Symptomen gehören lokale Hautausschläge in Form von punktuellen Hautrötungen, leichten Schwellungen, starkem Juckreiz und Brennen. Mitunter bilden sich Quaddeln. Neben Hautreaktionen können sich auch Atemwegsreizungen, Schwindelgefühl, Fieber, ein allgemeines Krankheitsgefühl oder eine Bindehautentzündung einstellen. Die Reizungen der Atemwege ähneln einer Erkältung. Sie können in schweren Fällen auch zu einer Bronchitis oder zu Asthma führen. Erst nach zwei bis drei Wochen- manchmal aber auch erst später - klingen die Beschwerden wieder ab. Sehr selten kommt es bei überempfindlichen Personen zu einem allergischen Schock. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. Weisen Sie beim Arzt besuch auf den Kontakt mit den Raupen hin. Akute Gefahr herrscht insbesondere von Ende Mai bis in den September hinein. Die giftigen Haare der Eichenprozessionsspinner brechen leicht und können durch Luftströmungen auch über weite Strecken getragen werden. An den in den Nestern verbleibenden Larvenhäuten bleiben die Brennhaare ebenfalls zurück. Auch alte Gespinstnester an Bäumen und auf dem Boden bleiben eine Gefahrenquelle. Die Härchen sind für Mensch und Tier etwa ein Jahr lang gefährlich Personen, die sich im Wald aufhalten.

a.. Personen auf Freizeit- und Grünanlagen (zum Beispiel auch Sportplätze, Campingplätze, Freibäder, Kinderspielplätze)
b.. Anwohnerinnen und Anwohner von Waldgebieten
c.. Arbeitskräfte von Forst- und Landschaftspflegebetrieben sowie Straßenmeistereien
d.. Haus- und Nutztiere
Personen auf Freizeit- und Grünanlagen (zum Beispiel auch Sportplätze, Campingplätze, Freibäder, Kinderspielplätze)
Sollten sie in den o.g. Bereichen Nester des Eichenprozessionsspinner entdecken, informieren Sie bitte Ihr zuständiges Ordnungsamt oder die örtliche Feuerwehr.
Wie können Sie sich schützen?
a.. Meiden Sie die befallenen Gebiete.
b.. Sollten Sie doch in ein Areal kommen, das von der Eichenprozessionsspinnerraupe befallen ist, bedecken Sie Nacken, Hals, Arme und Beine.
c.. Die Raupen und das Gespinst nicht berühren.
d.. In befallenen Gebieten nicht ins Gras oder auf den Boden setzen.
e.. Nach Kontakt mit den weißen Raupenhaaren die betroffenen Körperstellen gründlich abspülen.
f.. Nicht kratzen.
g.. Raupenhaare eventuell mit Klebestreifen (vom Heftpflaster) entfernen.
h.. Die Kleidung bei mindestens 60 °C waschen, damit das in den Raupenhaaren enthaltene Nesselgift vernichtet wird.
Meiden Sie die befallenen Gebiete.
Gegenmaßnahmen
Wo eine Sperrung nicht realisierbar ist, bspw. im Bereich von Wohngebieten, Arbeitsplätzen, Kindergärten und Erholungsanlagen, müssen die Raupennester entweder mechanisch entfernt werden oder den Jungraupen vor Erreichen des 3. Larvenstadiums unter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln entgegengewirkt werden.
Mechanisches Entfernen:
1.. Absammeln in ein Behältnis (z. B. Plastikbeutel) oder Absaugen mit einem starken Sauggerät und anschließende Entsorgung oder Verbrennung sowie
2.. Abflammen mit einer Gasflamme (Vorsicht Brandgefahr!). Die Beseitigung von höher gelegenen Nestern erfolgt über Leitern oder Hebebühnen.
Vorsicht:
Die mit der Durchführung beauftragten Personen sollten unbedingt einen Schutzanzug, eine Gesichtsmaske (Vollschutz), Handschuhe und Gummistiefel tragen. Während der Arbeiten dürfen sich in der Nähe keine ungeschützten Personen aufhalten. Beim Umgang mit den Nestern empfiehlt es sich, diese zuerst mit Wasser tropfnass zu spritzen. Dadurch wird die Verbreitung der Haare verhindert. Die Schutzkleidung sollte vor dem Ausziehen abgespritzt werden, da der Träger sonst in Kontakt mit kontaminierten Material kommen kann.
Quellen:Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein- Westfalen, Referat Öffentlichkeitsarbeit
LWF (Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft Bayern) Merkblatt 15 (5.2004)